Untersuchungsvorbereitungen

Was Sie selbst tun können

Cardio-CT

Für eine optimale Untersuchungsqualität sind eine adäquate Patientenvorbereitung sowie die aktive Mitarbeit des Patienten von entscheidender Bedeutung. Vor der eigentlichen CT-Untersuchung werden folgende Schritte der Vorbereitung durchlaufen:

1. Verhalten am Tag der Untersuchung:

  • Um eine optimale Untersuchungsqualität sowie ein niedrige Strahlendosis zu gewährleisten, sollte die Herzfrequenz zum Zeitpunkt der Untersuchung in einem möglichst niedrigen Bereich liegen. Um dies zu erreichen, sollte der Patient am Tag der Untersuchung keine Stimulanzien wie z. B. Koffein (Kaffee, Cola, Energy-Drinks etc.) zu sich nehmen.
  • Die Einnahme von Herzmedikamenten am Untersuchungstag sollte individuell mit dem Überweiser abgeklärt werden.

2. Informations- und Aufklärungsgespräch:

  • Aufklärung über Art der Untersuchung
  • Information zum Ablauf und Anweisungen zum korrekten Verhalten
  • Erhebung von Herzfrequenz und Blutdruck sowie klinischen Angaben (u. a. Vorerkrankungen, Medikamente)
  • Abklärung von Kontraindikationen für evtl. Gabe von Kontrastmittel, β- Blockern und/oder Nitroglycerin
  • Anlage einer peripheren Venenverweilkanüle für die Kontrastmittelgab

3. Evtl. Prämedikation mit β- Blockern nach Ausschluss von Kontraindikationen sowie Ruhephase in liegender Position in einem abgedunkelten Raum um eine stabile Herzfrequenz auf niedrigem Niveau zu erreichen.

4. Patientenvorbereitung:

  • Lagerung auf dem CT-Tisch
  • Anlegen der EKG-Elektroden
  • Atemtraining
  • Evtl. Gabe von Nitroglycerin nach Ausschluss von Kontraindikationen.

Cardio-MRT

Häufig wird bei der MRT des Herzens ein Kontrastmittel verabreicht. Beachten Sie daher unsere Informationen zu MRT-Kontrastmitteln. Bitte bringen Sie einen aktuellen Kreatininwert mit.

Für eine Belastungsuntersuchung („Stress-MRT“) gelten besondere Voraussetzungen:

  • Bestimmte Medikamente (v.a. βBlocker, Nitrate, Theophyllin) sollten Sie in Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt 24 Stunden vor der Untersuchung absetzen. Bringen Sie bitte einen aktuellen Medikamentenplan zur Untersuchung mit.
  • Nehmen Sie für mindestens 12 Stunden vor der Untersuchung keine Methylxanthinhaltigen Nahrungsmittel zu sich. Dazu gehören insbesondere Kaffee (auch entkoffeiniert), Tee (auch Früchte- oder Kräutertees), Kakao, Cola, Energy Drinks, Bananen sowie Schokolade und weitere Süßigkeiten.

Wenn Sie diese Voraussetzungen nicht beachten, kann die Untersuchung unter Umständen nicht durchgeführt werden. Sollten Sie also Fragen zu Medikamenten oder Nahrungsmitteln haben, kontaktieren Sie uns oder ihren behandelnden Arzt bitte rechtzeitig.

Untersuchungen mit Kontrastmittel

CT-Kontrastmittel

Röntgenkontrastmittel sind in aller Regel gut verträglich. Über die wichtigsten Risiken klären wir Sie vor der Untersuchung auf. Auf Wunsch erhalten Sie eine Kopie des Aufklärungsbogens.

Vor der Untersuchung benötigen wir folgende Laborwerte:

  • Kreatinin („Nierenwert“): nicht älter als 4 Wochen, falls auffällig oder bei bekannter Niereninsuffizienz nicht älter als 7 Tage
  • TSH („Schilddrüsenwert“): nicht älter als 3 Monate, falls auffällig benötigen wir außerdem T3- und T4-Werte

MRT-Kontrastmittel

Moderne MRT-Kontrastmittel haben nur selten Nebenwirkungen. Über die wichtigsten Risiken klären wir Sie vor der Untersuchung auf. Auf Wunsch erhalten Sie eine Kopie des Aufklärungsbogens.

Vor der Untersuchung benötigen wir einen Kreatininwert („Nierenwert“). Dieser sollte maximal 4 Wochen alt sein, bei auffälligen Werten nicht älter als 7 Tage.

Ultraschall

Für eine Untersuchung der Bauchorgane oder -gefäße bitten wir Sie, zur Untersuchung nüchtern zu erscheinen und keine blähenden Nahrungsmittel die Tage vor der Untersuchung zu sich zu nehmen. Ebenfalls bitten wir um den Verzicht kohlesäurehaltiger Getränke vor der Untersuchung, da dies die Sichtbarkeit der Organe technisch bedingt stark einschränken kann.

Kolon-Kontrasteinlauf

Abführende Maßnahmen am Vortag, Nüchternheit für 12 Stunden.

Ösophagus-Breischluck

Nüchternheit für 12 Stunden.

Röntgen

Im Rahmen der Röntgenaufnahme sollten alle röntgendichten Fremdkörper im Untersuchungsvolumen (z. B. Ringe und Piercings) soweit möglich abgelegt werden. Darüber hinaus ist keine spezielle Vorbereitung nötig.

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