Magnetresonanztomografie (MRT)

Bei der Magnetresonanztomografie (MRT) werden bestimmte Regionen des Körpers Schicht für Schicht „abfotografiert“. Dadurch lassen sich Veränderungen im Körper präzise darstellen.

Anders als bei der Computertomografie werden bei der MRT keine, für den Körper belastenden Röntgenstrahlen benötigt, um Bilder zu erstellen. Sie werden bei dieser Untersuchungsmethode aus einem Zusammenspiel von einem starken Magnetfeld und Radiowellen erzeugt.

Darüber hinaus gibt es jedoch weitere Vorteile. Weichteilgewebe bzw. innere Organe wie z.B. Nervengewebe oder auch Knochenmark, Gelenke und Blutgefäße werden mit einer hohen Auflösung dargestellt. Die MRT erlaubt es häufig Erkrankungen frühzeitig zu entdecken und viele andere Erkrankungen sicher zu diagnostizieren.

Bitte beachten Sie

Da das MRT-Gerät ein starkes Magnetfeld aufbaut, können Metallteile die Untersuchung beeinträchtigen. Deshalb ist es wichtig Gegenstände aus Metall vor der Untersuchung abzulegen. Hierzu gehören z.B.:

  • Uhren,
  • Kugelschreiber,
  • Schlüssel,
  • Handy,
  • Geldmünzen,
  • Schmuck,
  • Hörgeräte,
  • Haarspangen,
  • Piercings,
  • Gürtel mit Metallspange,
  • Karten mit Magnetstreifen (z.B. EC-Karte).

Es gibt jedoch Metallgegenstände, die nicht abgelegt werden können und eine Untersuchung im MRT unmöglich machen. Hierzu gehören z.B.: Herzschrittmacher, implantierbarer Defibrillator, Cochleaimplantate, Neurostimulator Ohren, Insulinpumpe, Granat- und Eisensplitter, künstliche Herzklappen (alte Modelle).

Dauer & Kontrastmittel

Die Dauer der Untersuchung ist stark abhängig von der klinischen Fragestellung. Die meisten Untersuchungen dauern etwa 30 Minuten. Kompliziertere Fragestellungen können mitunter auch 45 Minuten und länger dauern. Insbesondere Untersuchungen in denen Kontrastmittel verabreicht wird erfordern längere Untersuchungszeiten.

Für einige Pathologien wird zusätzliches Kontrastmittel benötigt. Das Kontrastmittel wird über die Vene injiziert und dient dazu im Gewebe das MRT Signal zu verstärken. Hierdurch können bestimmte Fragestellungen der Ärzte noch genauer beantwortet werden. Bei bestehenden Nierenerkrankungen kann das Kontrastmittel nur eingeschränkt eingesetzt werden.

Wenn es Ihnen zu eng wird

Insbesondere die neuen MRT Geräte sind auf beiden Seiten offen, beleuchtet und gut ventiliert. Einzelne Patientinnen oder Patienten können dennoch den engen Raum in der „Röhre“ als unangenehm empfinden und Platzangst bekommen.

Sollte ein Liegen innerhalb des MRT Gerätes als unangenehm empfunden werden, dann kann die Untersuchung jederzeit unterbrochen werden. Eine ergänzende Gabe von beruhigenden Substanzen ist nur in seltenen Fällen notwendig.

Bitte machen Sie die aufklärende Ärztin oder den aufklärenden Arzt und sein Untersuchungsteam vor der Untersuchung darauf aufmerksam.

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